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Archive Bieler Tagblatt / Journal du Jura

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Der Rebenweg von Vingelz bis Neuenstadt

Mit der zunehmenden Rekonstitution der Reben am Bielersee, nach der Reblauskrise, finden wir vermehrt Grundstücke mit Jungreben, schön in Reih und Glied gepflanzt.
 

Zur Rekonstitution gehörte auch die Sauberhaltung. Der durch das «Schaben» gelockerte Rebboden wurde durch die Sommergewitter zunehmend abgeschwemmt. Diese Gewitterschäden nahmen zu, so 1921, 1925 und besonders 1927. Etwas musste geschehen, um der zunehmenden Erdabführung zu begegnen.

Damals waren von Alfermée bis Schafis noch mehr als die Hälfte der Leute im Rebbau beschäftigt. Die Gemeinden beschlossen Massnahmen, jede für sich. Ein Verbauungsweg sollte entstehen, damit das Abwasser abgeleitet und die Abschwemmung reduziert werden kann. Die Regierung in Bern hatte offene Ohren und nahm sich der Angelegenheit an. Es war die Zeit der grossen Weltwirtschaftskrise, und Notstandsarbeiten waren gefragt. Die Baudirektion in Bern koordinierte und verordnete, dass der zukünftige Weg wenn möglich gemeindeübergreifend gestaltet werde und eine Breite von 3,60 Meter erhalte. Der Grosse Rat beschloss im September 1930, den Wegbau mit 40% zu unterstützen. Die Eidgenossenschaft wollte gleich viel bezahlen. Den Gemeinden verblieben 20% der Baukosten. Sie erhielten zwei Monate Zeit, um sich zu entscheiden. Alle akzeptierten das Projekt.

So entstand von 1931 bis 1938 der weitherum bekannte Rebenweg am Bielersee. Den Brückenschlag über den Twannbach plante der damals berühmte Brückenbauer Robert Maillart, der Erbauer vieler Brücken in unserem Land. Das allerletzte Stück von Tüscherz bis Wingreis entstand 1957-1959. Anstelle des geplanten Verbauungsweges gegen Abschwemmungen haben wir heute einen Bewirtschaftungsweg für die Weinbauern und einen Spazierweg für die vielen tausend Besucher und Besucherinnen unserer Gegend.


AutorIn: Otto Krebs
 
 
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