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Archive Bieler Tagblatt / Journal du Jura

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Die Stadt San Marcos

 
Lage und Struktur

San Marcos liegt im zentralamerikanischen Staat Nicaragua, etwa 30 Kilometer südlich der Hauptstadt Managua. Die Stadt umfasst eine Fläche von 118 Quadratkilometern und zählt knapp 30 000 Einwohner, von denen knapp 20 000 in der städtischen Zone leben. Die Landbevölkerung lebt in 24 Siedlungen: La Cruz, Las Esquinas, Marvin Corrales, San Pedro de las Molinas, El Tanque, Martin Lopez, Brasil, La Chona, Los Marqueses, Santa Clara, Villa Carazo, Concepción de Maria, San Juan del Chorizo, Los Aguirre, Brasilito, Oscar Baltodano, Fátima, Ojoche de Agua, San Miguel, Mauricio Duarte, Los Tubos, Dulce Nombre, Brusselas und Edmundo Hernandez.

Wirtschaft

Die Wirtschaft der Stadt wird stark von der Landwirtschaft geprägt. Um die Stadt herum breiten sich grosse Kaffeeplantagen aus, ausserdem werden Zitrusfrüchte, einheimische Früchte und verschiedene Gemüse geerntet. Auch Grundnahrungsmittel wie rote Indianerbohnen werden angebaut. Es gibt eine grosse Anlage zur Verarbeitung der Kaffeebohnen, in der Stadt existieren mehrere Handwerksbetriebe.
Seit dem Jahr 1993 ist San Marcos auch eine Universitätsstadt. Die privat geleitete katholische Universität "Ave Maria", Filiale einer US-Universität, spielt eine erhebliche wirtschaftliche Rolle.

Geschichte

Die Region von San Marcos wurde schon sehr früh besiedelt. Bei der Quelle von Sapasmapa und im Quartier La Cruz befinden sich archäologische Fundstätten von nationaler Bedeutung. In präkolumbischer Zeit wurde die Region vom Volk der Chorotega bewohnt.
Die moderne Geschichte von San Marcos begann im Jahr 1820. Gemäss der Überlieferung soll der spanischstämmige Pfarrer Osorio plötzlich gespürt haben, dass sich ein Erdbeben ereignen könnte. Da begann er zu beten und sagte "San Marcos der Retter". Das Erdbeben schient ausgeblieben zu sein, und zu Ehren des Heiligen wurde bei der Quelle von Sapasmapa eine Statue errichtet.  Damit war auch die Grenze zum benachbarten Ort "La Concepción" markiert. Ab dem Jahr 1820 galt San Marcos als Dorf, ab 1905 als Städtchen und schliesslich, ab dem Jahr 1917, als Stadt.
Eine wichtige Familie der Stadt San Marcos stellte im 20. Jahrhundert mehrere Präsidenten des Landes - der Somoza-Clan regierte ab 1937 über 50 Jahre lang auf diktatorische Art und Weise. Am 19. Juli 1979, öffnete der von den Sandinisten angeführte Volksaufstand den Weg zu einer demokratischeren Gesellschaft. Die Stadt San Marcos wurde am 5 Juli befreit.

Städtepartnerschaften:

Seit den 1980er-Jahren pflegt die Stadt San Marcos folgende Partnerschaften:

Biel Bienne (Schweiz)
Helmond (Niederlande)
Jena (Deutschland)
Concord (USA)



AutorIn: Christoph Lörtscher
 
 
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